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So sehen Sieger aus

Das sind die Gewinner des „Sonderpreis für die Förderung von Mädchen und Frauen im Sport“

Wer hat die beste Idee oder Initiative wie Mädchen und Frauen im Sport gefördert werden könnten? Wer verdient die insgesamt 3.000 Euro Sonderpreis? 47 Vorschläge wurden bis zum 15. April 2018 von Berliner Sportverbänden und -vereinen eingereicht. Gemeinsam mit dem Landessportbund Berlin kürte die Feuersozietät Berlin Brandenburg die glücklichen Siegerinnen und zeichnete sie am 8. Juni 2018 bei einer gemeinsamen Veranstaltung aus.

Drei Siegerinnen und drei Vorbilder für Aufopferung und ehrenamtliches Engagement – das sind die Siegerinnen des „Sonderpreises für Förderung von Mädchen und Frauen im Sport“:

Martina Stampka, SG NARVA Berlin e.V., Handball

Bildhinweis: Foto privat, alle Nutzungsrechte vorhanden


Martina Stampka engagiert sich seit 1989 und somit seit Gründung des Vereins SG NARVA Berlin e.V. für Frauen- und Mädchensport. Die Liste ihrer ehrenamtlichen Aktivitäten ist schier endlos: Trainerin, Organisatorin der SG NARVA Mädchentage, Betreuerin der „Minis“, der jüngsten Mädchen im Verein, Betreuerin der jährlichen Sommercamps, Beschafferin von Sponsoren und finanziellen Mitteln zur Förderung des Mädchen- und Frauensports – und vieles mehr. Vor, während und auch nach Punktspielen und Wettkämpfen hilft Martina Stampka wo sie nur kann: Verpflegung, Fahrten und jederzeit ein motivierendes oder tröstendes Wort für die Mädchen. Durch ihr herausragendes Engagement sorgt sie dafür, dass der Nachwuchs an sportlichen Mädchen nicht abreißt.

Antonia Oelke, Floorball Verband Berlin-Brandenburg e.V., Floorball

Bildhinweis: Foto privat, alle Nutzungsrechte vorhanden


Jung und Tag für Tag engagiert – das ist Antonia Oelke. Diese Kurzfassung gibt nicht mal ansatzweise Ihre Leidenschaft für Floorball und für die Nachwuchsförderung wieder. Die Sportlerin muss wohl einen 36 Stunden-Tag haben, denn anders lässt es sich nicht erklären, dass sie jeden Tag über 5 Stunden mit Sport oder Nachwuchs verbringt. Auch opfert Antonia in gleich zwei Vereinen viele ihrer Wochenenden: für den Aufbau des Mädchensports und als Trainerin und Betreuerin bei unzähligen Sommercamps, Schulcups, Bundesfinale und Großveranstaltungen wie das „final4“. Um Floorball zu fördern, entwickelt Antonia Oelke das Trainerkonzept für die Schulsportkommission mit und engagiert sich über ihre Region hinaus sogar im Dachverband Floorball Deutschland.

Helga Buchwald, SC Tegeler Forst e.V., Leichtathletik und Gymnastik

Bildhinweis: Foto privat, alle Nutzungsrechte vorhanden
Helga Buchwald ist das beste Beispiel, dass Engagement nicht vom Alter abhängt. Sie ist ein leuchtendes Beispiel für ehrenamtliche Aktivitäten im Sport. 40 Sommer lang stand Helga Buchwald auf dem Sportplatz. Sie hat aufgewärmt, erklärt, ermutigt, gemessen und sich immer gefreut, wenn wieder eine der Mädchen und Damen ihr Sportabzeichen schaffte. Es gibt so gut wie nichts, für das Helga Buchwald sich nicht engagierte: Konditionsgymnastikgruppe, präventive Wirbelsäulengymnastik, Kinderturnen und der Aufbau von Koronarsportgruppen. Gab es kein Angebot, dann schuf sie es eben: so entstand die Nordic Walking Gruppe „Fit über 60“ mit 15 Teilnehmerinnen. Sieht man sie mal sitzen, dann ist sie dennoch engagiert: als Referentin und Prüferin für den Berliner Turn- und Freizeitsportbund.

Frauenpower: die Preisverleihung im Video

Tag für Tag engagieren sich Ehrenamtliche für andere. Bei der Verleihung stehen verdientermaßen Preisträgerinnen wie Antonia Oelke im Rampenlicht.
Mehr Infos zum Sonderpreis für ehrenamtliche Verdienste 2018 lesen Sie hier:

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