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Beruf und Freizeit | Fahrraddiebstahl | Titelbild
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Versicherungsschutz fürs Fahrrad

Fahrraddiebstahl: So vermeiden Sie doppelten Schaden

Der Einkaufsbummel ist vorbei. Das geknackte Schloss liegt auf dem Gehweg und das neue Fahrrad ist verschwunden. Eine Szene, die sich rein statistisch alle zwei Minuten in Deutschland ereignet. Der Schrecken und der Ärger über den Fahrraddiebstahl sitzen tief und ist das Fahrrad nicht versichert, kommt auch noch der finanzielle Schaden hinzu. Dabei ist ein Versicherungsschutz für das Fahrrad gar nicht teuer. Erfahren Sie, wie Sie sich absichern können und was im Schadensfall zu beachten ist.

Hausratversicherung greift nicht automatisch in der Stadt

Nur wenn ein Fahrrad bei einem Einbruchdiebstahl entwendet wird, ist es Teil der Hausratversicherung. Dafür muss das Fahrrad aus der eigenen Wohnung, dem eigenen verschlossenen Keller oder Abstellraum entwendet werden. Ist das der Fall, kommt die Hausratversicherung für den Schaden auf. Allerdings werden in Deutschland die wenigsten Fahrräder direkt aus den eigenen vier Wänden gestohlen. Für den Versicherungsschutz außerhalb der eigenen Wohnung muss eine Fahrraddiebstahlklausel in die Hausratversicherung eingeschlossen werden. Nur etwa 40 Prozent der Versicherten in Deutschland haben so ihr Fahrrad schon zusätzlich abgesichert.

Fahrradversicherungen sind günstig

Dabei ist ein solcher zusätzlicher Schutz für das Fahrrad nicht teuer. Der Beitrag liegt zwischen ca. 10 und 40 € pro Jahr. In München zum Beispiel kostet die Fahrradversicherung gerade mal etwa 18 € im Jahr – unabhängig davon, wie teuer das Fahrrad bei der Anschaffung war. Versichert sind dann auch alle Fahrräder der Familie. Einzelne Versicherungen pro Fahrrad sind beim Einschluss der Klausel in die Hausratversicherung nicht notwendig.

Behalten Sie den Überblick: Fahrraddaten sammeln

Wurde das Fahrrad gestohlen, sind alle Angaben hilfreich, die zur Identifikation des Fahrrads dienen. Folgende Daten sollten Sie sichern:
  • Machen Sie ein Foto von Ihrem Fahrrad, auch von besonderen Kennzeichen wie zum Beispiel von Kratzern.
  • Dokumentieren Sie die Herstellerangaben wie Marke, Modell und Fahrradkomponenten.
  • Schreiben Sie sich die Rahmennummer auf. Diese finden sie bei den meisten Modellen eingraviert im Rahmen auf der Unterseite des Tretlagers.
  • Heben Sie die Anschaffungsrechnung auf. Praxistipp: Fotografieren Sie die Rechnung zusätzlich oder kopieren Sie den Beleg. Kassenbons bleichen über die Jahre schnell aus und sind dann kaum noch lesbar.
Alternativ können Sie diese Daten auch digital sammeln. Empfehlenswert ist dafür zum Beispiel der von der Polizei herausgegebene „Fahrradpass“, der kostenlos in den App-Stores heruntergeladen werden kann. (http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/diebstahl-von-zweiraedern/fahrradpass-app.html)