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Wenn es brennt, bleiben 120 Sekunden

Rauchmeldertag am 13. Dezember

Berlin. Am Freitag, dem 13. Dezember ist wieder Rauchmeldertag. Wenn der 13. eines Monats auf einen Freitag fällt ist dies im Volksmund ein Unglückstag. Der Rauchmeldertag weist darauf hin, dass man sich nicht auf sein Glück, sondern lieber auf einen Rauchmelder verlassen sollte, wenn es brennt. Wenn er piepst, bleiben erfahrungsgemäß nur 120 Sekunden, um sich und andere in Sicherheit zu bringen. Unter dem Motto „120 Sekunden, um zu überleben“ gibt die Initiative „Rauchmelder rettet Leben“ des Forums Brandrauchprävention e.V. wichtige Tipps zum Verhalten im Brandfall. 
„Viele Menschen geraten bei einem Brand in Panik weil sie nicht wissen was sie tun sollen“, erklärt Rolf Neumann, Pressesprecher der Feuersozietät, „Da jedes nicht gerettete Menschenleben eines zu viel ist, unterstützen die Feuersozietät und der Konzern Versicherungskammer seit vielen Jahren die Brandschutzaufklärung“. 
Richtiges Verhalten im Brandfall 
Wenn es in der eigenen Wohnung brennt sollten alle Menschen diese so schnell es geht verlassen. Brennt das Treppenhaus oder ist es verraucht, bleibt man in der Wohnung und ruft die Feuerwehr über den Notruf 112. Wichtig ist, alle Türen zu schließen, damit Feuer und Rauch nicht in die Wohnung gelangen. Informationen, Grafiken und Film zum richtigen Verhalten im Brandfall unter: https://www.rauchmelder-lebensretter.de/120sek/ 
Rauchwarnmelderpflicht 
Seit dem 01. Januar 2017 müssen alle Wohnungen in Berlin mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Nach Paragraf 48, Absatz 4, der Berliner Bauordnung muss in Neubauten in Aufenthaltsräumen wie Schlafräume und Kinderzimmer sowie Fluren, über die Rettungswege führen, jeweils mindestens ein Rauchwarnmelder installiert sein. Für bestehende Wohnungen muss dies bis zum 31. Dezember 2020 umgesetzt werden. Im Lande Brandenburg gelten ähnliche Vorschriften. Schätzungen der Feuerwehren gehen davon aus, dass bis zu 40 Prozent der Wohnungen dennoch keine funktionsfähigen Rauchmelder haben. 
Material für Brandschutzerzieher
Die Feuersozietät engagiert sich in Berlin und in Brandenburg mit zahlreichen Projekten zur Brandschutzerziehung und Aufklärung. So wurden die Brandschutzerzieher der Feuerwehren mit Modellrauchhäusern, Koffern mit Lernmaterial und Notruf-Übungstelefonanlagen ausgestattet. Auch alle Grundschulen haben das Lernmaterial „Alles über Feuer und Rauch“ erhalten.
 
Die Feuersozietät und die Öffentliche Leben
Die Feuersozietät Berlin Brandenburg Versicherung AG und die Öffentliche Lebensversicherung Berlin Brandenburg AG bieten Sach-, Lebens- und private Krankenversicherungen für Privatpersonen und Gewerbetreibende in der Region Berlin und Brandenburg an. Die Aktiengesellschaften gehören zum Konzern Versicherungskammer, einem der zehn größten Erstversicherer Deutschlands. Die Feuersozietät ist damit ein Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Wurzeln der Feuersozietät reichen bis in das Jahr 1718 zurück, als Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. die Gründungsurkunde unterzeichnete.
 

Pressekontakt

Unternehmens­kommu­ni­kation Konzern Versicher­ungs­kammer

Telefon: +49 30 2633-804
E-Mail: Ibrahim.Ghubbar@vkb.de