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Geschichte der Feuersozietät

Am Anfang war das Feuer: Die Angst vor den alles vernichtenden Flammen veranlasste „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. vor fast 300 Jahren zur Gründung der Feuersozietät Berlin. Der Weg von der zweitältesten Versicherung Deutschlands zum modernen Serviceversicherer ist voller Anekdoten. Klicken Sie sich hier durch die Bildergeschichte der Feuersozietät Berlin Brandenburg.

2018:


Die Feuersozietät Berlin Brandenburg wird stolze 300 Jahre alt. Und das Jubiläumsjahr wird eins zum Mitfeiern für die ganze Hauptstadtregion: Dafür sorgen zum Beispiel attraktive Vorteile, mit denen Kundinnen und Kunden bei namhaften regionalen Partnern aus Kultur und Sport exklusive Nachlässe erwarten können. Als Dank für die langjährige Treue, als Versprechen für die Zukunft, als Start in ein 2018 mit einem Feuerwerk an Höhepunkten und Überraschungen.

2004:


Die staatliche Feuersozietät und die Öffentliche Lebensversicherung Berlin Brandenburg werden privatisiert und an ein Konsortium aus der Versicherungskammer Bayern, der SV Sparkassen-Versicherung und der Sparkassen-Versicherung Sachsen verkauft. Ab 2012 übernimmt die Versicherungskammer Bayern alle Anteile und stärkt die Feuersozietät als Heimatversicherer für Berlin und Brandenburg. Über 400.000 Berliner und Brandenburger vertrauen heute dem roten Flammen-F, welches im neuen Look im Stadtbild Berlins auf sich aufmerksam macht.

1990:


Der Stillstand durch die Insellage ist nach der Wiedervereinigung beendet, Feuersozietät und Öffentliche Leben können wieder in der Region erstarken. Das „rote Flammen-F“ ist schon bald an Geschäften, Ladenbüros und Geschäftsstellen im Ostteil Berlins und im Land Brandenburg zu sehen. Die bekannten Emaille-Schilder erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und breiten sich nicht nur im Stadtgebiet Berlin stetig aus.

1977:


Land und Stadt wachsen zusammen – jedenfalls versicherungstechnisch. Per Gesetz geht die Feuersozietät der Provinz Brandenburg in die Feuersozietät Berlin über. Doch noch heute findet sich der Brandenburger Adler auf den Emailleschildern in der Region Brandenburg.

November 1972:


Der Orkan Quimburga verwüstet Berlin (im Bild die beschädigte Christophourskirche in Berlin-Friedrichshagen). Die Leistungen der Feuersozietät an die Kunden sind 34mal so hoch wie im Vorjahr und übertreffen sogar die Zahlungen aus der Kraftfahrtversicherung. So etwas hatte es bis dato noch nicht gegeben.

Ab 1948:


Durch die Teilung Berlins verliert die Feuersozietät viele Kunden und rund 45% der Versicherungsbeiträge. Am 13. August 1961, dem Tag des Mauerbaus, können 21 Mitarbeiter von einem Tag auf den anderen nicht mehr zur Arbeit gehen – sie können den sowjetischen Sektor nicht mehr verlassen.

1. Juli 1947:


Mehr Schutz für Leib und Leben: Die Lebensversicherunganstalt Berlin wird gegründet. Heute firmiert sie unter dem Namen „Öffentliche Leben“ und ist ein wichtiger Teil der Feuersozietät Berlin Brandenburg.

1938 bis 1945:


Am 27. April 1938 bezieht die Feuersozietät erstmals seit 220 Jahren ein eigenes Haus: die Parochialstraße 1-3 in Berlin-Mitte Doch das Glück war nicht von langer Dauer – bereits 7 Jahre später konfizierten Magistrat und russische Militärdienststellen das Gebäude. Schließlich fand die Feuersozietät mit 40.000 geretteten Akten Unterkunft in der heutigen Adresse: Am Karlsbad 4-5, in der Nähe des Potsdamer Platzes.

1923:


Die Weltwirtschaftskrise mit einer horrenden Geldentwertung belastet auch die Feuersozietät stark. Zwei Zahlenbeispiele: Eine Schrippe kostet 1 Million Mark und die Feuersozietät ist mit sagenhaften 10.416.420.030.989.447,97 Mark ungedeckt.

1743:


Die Oper „Unter den Linden“ wird in Berlin feierlich eingeweiht. Friedrich der Große lässt sie als Königliche Oper vom Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbauen. Die gewaltige Oper ist damals wie heute versichert bei der Feuersozietät.

1720 und 1730: 


Die noch junge Feuersozietät muss zwei Jahre nach Gründung gleich einen großen Schaden verkraften: Eine Explosion zerreißt den Pulverturm am Spandauer Tor. Im Jahr 1730 vernichten drei Blitzeinschläge die fast fertiggestellte Petrikirche. Neben der Kirche verbrennen auch wertvolle Kirchenschätze und 44 angrenzende Häuser.

1718:


Das Feuer ist eine der größten Gefahren für Haus und Hof, Leib und Leben. Berlin mit seinen damals 60.000 Einwohnern liegt Preussenkönig Friedrich Wilhelm I. sehr am Herzen und deshalb gründet er die Feuersozietät Berlin zum Schutz der Bürger und ihrer Häuser. Schon ein Jahr später wird mit der Brandenburger Feuersozietät auch das Umland versichert.