5. Lernmethode Karteikarten
Kartentricks mal anders: Im Grunde können Sie sich mit Karteikarten auf eine sehr effiziente Weise all das beibringen, was auf Zahlen, Fakten oder Vokabeln basiert. Karteikarten eignen sich vor allem für den auditiven Typen, wenn Sie den Lernstoff laut aufsagen. Auch der haptische Typ profitiert von dieser Lernmethode, da hier viel Interaktion stattfindet. Ihr erster Lernschritt beginnt bereits, wenn Sie Ihre Karten erstellen. Durch das Aufschreiben der Fragen auf die Vorder- und der Antworten auf die Rückseite setzt sich das Gehirn mit dem Lernstoff auseinander und speichert erste Informationen. Der dazugehörige Karteikasten besteht in der Regel aus fünf Fächern. Legen Sie zu Beginn alle erstellten Karteikarten in das erste Fach. Nehmen Sie dann die erste Karteikarte und lesen Sie sich die Frage durch. Können Sie sie bereits korrekt beantworten? Falls ja, wandert die Karte direkt in das zweite Fach. Falls nein, bleibt die Karte im ersten Fach und wandert dort an die hinterste Stelle. Gehen Sie so mit allen Karteikarten vor. Ziel ist es, dass Sie alle Karteikarten schrittweise vom ersten bis ins fünfte Fach befördert haben. Also gilt es, regelmäßig den Karteikasten durchzuarbeiten. Sie werden bereits nach kurzer Zeit merken, dass Sie sich so den Lernstoff sehr gut einprägen können. Beachten Sie allerdings, dass, wenn Sie eine Frage falsch beantworten, die Karte wieder ins erste Fach gesteckt wird – auch, wenn sie es beispielsweise bereits bis zum vierten Fach geschafft hatte.