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Kuschelige Wärme an ungemütlichen Tagen

Warum Brände in der kalten Jahreszeit zunehmen

Berlin. Der Herbst ist da und mit ihm die Heizsaison. Zu dieser Jahreszeit steigt regelmäßig die Zahl der Brände im Zusammenhang mit Kamin- und Kachelöfen. „Ursachen können zum einen Versäumnisse und Mängel sein, zum anderen wird die Strahlungswärme häufig unterschätzt“, erklärt Markus Swientek, Leiter Verkaufsmanagement bei der Feuersozietät Berlin Brandenburg.
Durch Strahlungswärme können sich zu nah am Kamin stehende Objekte leicht entzünden. Nicht selten kommt es dadurch zu Brandunfällen. Häufig ist es der Korb mit Brennholz, der zu nah am Ofen gestanden hat. Auch Polstermöbel werden manchmal nicht weit genug vom Kaminofen weg aufgestellt.
In Deutschland gibt es nach Angabe des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks derzeit über elf Millionen sogenannte Einzelraumfeuerstätten für feste Brennstoffe, sprich, Kamin- bzw. Kachelöfen. Sie werden gerade in den kalten Jahreszeiten gerne als zusätzliche Wärmequelle genutzt.
Zu Brandausbrüchen kommt es außerdem häufig, weil schon bei der Montage eines Ofens und dessen Abgasanlage die Mindestabstände nicht eingehalten wurden. Wie viel Raum zwischen dem Ofenrohr und brennbaren Baustoffen liegen muss, hängt ebenfalls von der Anlage ab. Die Angaben sind in den Feuerungsverordnungen der Bundesländer festgelegt. Ob sie eingehalten wurden, prüft der Schornsteinfeger bei der Abnahme des Ofens.
Wie groß der Abstand zwischen Wohnungsgegenständen und Kamin mindestens sein muss variiert stark von Anlage zu Anlage und steht in der jeweiligen Bedienungsanleitung. Dort beschreiben die Hersteller außerdem die korrekte Befeuerung. Um einen Brand zu vermeiden, müssen auch diese Hinweise unbedingt befolgt werden. Wird ein Ofen falsch befeuert, kann die Wärmeleistung erheblich überschritten werden. „Dann steigt auch die Strahlungswärme und somit die Gefahr, dass sich Gegenstände in der Nähe entzünden“, erklärt Swientek.
Sicherheitsvorkehrungen Kamin

Trügerische Sicherheit – bei gemütlichen Abenden vor dem Kamin dürfen die Sicherheitsvorkehrungen nicht ignoriert werden.
Die Betriebs- und Brandsicherheit muss vom Fachmann, dem zuständigen Schornsteinfeger, darüber hinaus mindestens zweimal innerhalb von sieben Jahren bei der sogenannten Feuerstättenschau überprüft werden, zusätzlich beispielsweise auch bei wesentlichen Änderungen an der Feuerungsanlage. „Fragen Sie Ihren Schornsteinfeger, was für Ihren Ofen notwendig ist“, empfiehlt Swientek. „Eine falsch installierte Anlage oder verschmutzte Abgaswege bedeuten eine erhebliche Brandgefahr unter dem eigenen Dach.“
Hauseigentümer können eine Wohngebäudeversicherung abschießen, um Brandschäden versicherungstechnisch abzudecken. Als Mieter benötigt man eine Hausratversicherung, diese deckt die Schäden an Gegenständen wie Möbeln oder Kleidung ab.
Nähere Informationen zu diesem und weiteren Schadenthemen finden Sie beim Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) unter https://www.ifs-ev.org/.
Vorab bieten wir hier unsere Erste Hilfe Tipps gegen Wohnungsbrände, die nicht nur Hab und Gut, sondern auch Leben schützen:
Vorbeugen:
  • Elektrogeräte nicht unbeaufsichtigt lassen
  • Stand-by-Modus ausschalten
  • Nach Gebrauch Stecker ziehen
  • Rauchmelder installieren
Wenn es brennt:
  • Alle Türen und Fenster schließen
  • Raus aus der Wohnung (man hat max. 4 Min Zeit)
  • Feuerwehr rufen: 112

Ansprechpartner zu diesem Thema:


Dr. Inge Sommergut
Unternehmenskommunikation Konzern Versicherungskammer
Telefon +49 89 2160-4106
inge.sommergut@vkb.de

Die Feuersozietät und die Öffentliche Leben
Die Feuersozietät Berlin Brandenburg Versicherung AG und die Öffentliche Lebensversicherung Berlin Brandenburg AG bieten Sach-, Lebens- und private Krankenversicherungen für Privatpersonen und Gewerbetreibende in der Region Berlin und Brandenburg an. Die Aktiengesellschaften gehören zum Konzern Versicherungskammer, einem der zehn größten Erstversicherer Deutschlands. Die Feuersozietät ist damit ein Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Wurzeln der Feuersozietät reichen bis in das Jahr 1718 zurück, als Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. die Gründungsurkunde unterzeichnete.
 

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Telefon: +49 30 2633-804
E-Mail: Ibrahim.Ghubbar@vkb.de