• Coronavirus: Schutzschirm für Firmen

    Schutzschirm für Firmen

    Wenn das Coronavirus die Existenz bedroht

So hilft der Staat Selbstständigen und Unternehmern

Die Corona-Pandemie ist zu einer riesigen Herausforderung für die Wirtschaft auf der ganzen Welt geworden. Große, mittlere, kleine Unternehmen: Alle spüren die ökonomischen Folgen des Coronavirus – und für die meisten sind sie negativ. Während manche Branchen noch auf das Homeoffice umstellen können, um den Betrieb ohne persönlichen Kontakt am Laufen zu halten, müssen andere ihre Produktion vorübergehend einstellen oder das Geschäft schließen.
Bund und Länder haben ein Bündel an Maßnahmen beschlossen, mit dem die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise abgemildert werden sollen. Lesen Sie hier auf unserer Service-Seite für Firmenkunden, welche finanziellen Hilfen das sind und wo in Berlin und Brandenburg sie beantragt werden können. Wir aktualisieren diese Liste regelmäßig (Stand 2. April 2020).

Schutzschirm für die Wirtschaft – ein Überblick

Wenn kleine Firmen und Freiberufler eine Finanzspritze brauchen: Corona-Zuschüsse

  • Soloselbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmer mit höchstens fünf Mitarbeitern können 5.000 Euro Soforthilfe vom Land bekommen, außerdem bis zu 9.000 Euro vom Bund.

    Für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten gibt es aus Bundesmitteln bis zu 15.000 Euro. Die Zuschüsse vom Bund können nur für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten und Ähnliches beantragt werden.

    Die Anträge gibt es online. Und zwar auf der Internetseite der Investitionsbank Berlin.

    Update – Antragspause bis Montag, 6. April: Alle Infos

    Update – "Rettungsbeihilfe Corona" in Berlin:
    Die Nachfrage nach den Darlehen im Rahmen der Rettungsbeihilfen Corona, auch unter Soforthilfe Paket I bekannt, übersteigt die Erwartung bei weitem. Deshalb können momentan keine weiteren Anträge gestellt werden. Mehr Informationen


    Für Unternehmen in Brandenburg:
    Soforthilfe in Brandenburg

    Den Förderantrag laden Sie unter "Konditionen, Formulare und Dokumente" herunter. Sie finden den Reiter auf der Seite der ILB (Investitionsbank des Landes Brandenburg) unten.

     


    Soloselbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmer mit höchstens fünf Mitarbeitern können 5.000 Euro Soforthilfe vom Land bekommen, außerdem bis zu 9.000 Euro vom Bund.

    Für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten gibt es aus Bundesmitteln bis zu 15.000 Euro. Die Zuschüsse vom Bund können nur für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten und Ähnliches beantragt werden.

    Die Anträge gibt es online. Und zwar auf der Internetseite der Investitionsbank Berlin.

    Update – Antragspause bis Montag, 6. April: Alle Infos

    Update – "Rettungsbeihilfe Corona" in Berlin:
    Die Nachfrage nach den Darlehen im Rahmen der Rettungsbeihilfen Corona, auch unter Soforthilfe Paket I bekannt, übersteigt die Erwartung bei weitem. Deshalb können momentan keine weiteren Anträge gestellt werden. Mehr Informationen


    Für Unternehmen in Brandenburg:
    Soforthilfe in Brandenburg

    Den Förderantrag laden Sie unter "Konditionen, Formulare und Dokumente" herunter. Sie finden den Reiter auf der Seite der ILB (Investitionsbank des Landes Brandenburg) unten.

     

Wenn der Umsatz ausbleibt: Liquiditätshilfe durch finanzielle Unterstützungsangebote
Wenn man Personal nicht mehr beschäftigen kann: Kurzarbeitergeld

  • Geraten Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten, können Betriebe ihr Personal komplett oder teilweise vorübergehend in Kurzarbeit schicken. Die Voraussetzungen für das Kurzarbeitergeld wurden jetzt gelockert, damit Betriebe die Auswirkungen des Coronavirus abfedern können und Entlassungen vermieden werden. Auch Unternehmen, die Leiharbeiter/innen beschäftigen, können jetzt davon profitieren. Lesen Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit, wie es funktioniert.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Betriebe können Kurzarbeitergeld rückwirkend zum 1. März 2020 in Anspruch nehmen.
    • Es reicht, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind – bisher lag die Grenze noch bei einem Drittel.
    • Kurzarbeit beantragt der Arbeitgeber online, per Post oder telefonisch bei seiner zuständigen Agentur für Arbeit.
    • Arbeitgebern werden die Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden komplett erstattet.
    • Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt in dieser Zeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, bei Arbeitnehmern mit Kind sind es 67 Prozent.

    Für den schnellen Überblick


    Geraten Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten, können Betriebe ihr Personal komplett oder teilweise vorübergehend in Kurzarbeit schicken. Die Voraussetzungen für das Kurzarbeitergeld wurden jetzt gelockert, damit Betriebe die Auswirkungen des Coronavirus abfedern können und Entlassungen vermieden werden. Auch Unternehmen, die Leiharbeiter/innen beschäftigen, können jetzt davon profitieren. Lesen Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit, wie es funktioniert.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Betriebe können Kurzarbeitergeld rückwirkend zum 1. März 2020 in Anspruch nehmen.
    • Es reicht, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind – bisher lag die Grenze noch bei einem Drittel.
    • Kurzarbeit beantragt der Arbeitgeber online, per Post oder telefonisch bei seiner zuständigen Agentur für Arbeit.
    • Arbeitgebern werden die Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden komplett erstattet.
    • Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt in dieser Zeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, bei Arbeitnehmern mit Kind sind es 67 Prozent.

    Für den schnellen Überblick

Wenn laufende Kosten zu stark drücken: Steuerstundung

  • Unternehmer können das Finanzamt darum bitten, Steuerforderungen zu stunden, wenn diese wegen der Corona-Wirtschaftskrise zu einer ernsthaften Belastung werden. Vorauszahlungen sollen unbürokratisch angepasst werden und können bei Bedarf auch auf null gesetzt werden, wenn die Einkommens-Aussichten des Betriebes für dieses Jahr weniger gut sind. Die sonst üblichen Säumniszuschläge sollen ganz entfallen.

    Der Antrag muss beim jeweils zuständigen Finanzamt eingereicht werden.

     


    Unternehmer können das Finanzamt darum bitten, Steuerforderungen zu stunden, wenn diese wegen der Corona-Wirtschaftskrise zu einer ernsthaften Belastung werden. Vorauszahlungen sollen unbürokratisch angepasst werden und können bei Bedarf auch auf null gesetzt werden, wenn die Einkommens-Aussichten des Betriebes für dieses Jahr weniger gut sind. Die sonst üblichen Säumniszuschläge sollen ganz entfallen.

    Der Antrag muss beim jeweils zuständigen Finanzamt eingereicht werden.

     

Wegen fehlender Einnahmen in der Corona-Krise: Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

  • Als Ergänzung zu den Corona-Hilfen für Unter­nehmen und Selbst­ständige, die aktuell von Bundes­regierung, Bundes­tag und Bundes­rat be­schlossen werden, ist es unter be­stimmten Beding­ungen mög­lich, dass die Bei­trags­zahl­ungen für die Sozial­ver­sicher­ungen von den gesetz­lichen Kranken­kassen vor­über­gehend ge­stundet werden.

    Betroffene Unter­nehmen bean­tragen die Beitrags­stund­ung bei der zu­ständigen Kranken­kasse und zwar kontakt­los per E-Mail. An welche Beding­ungen die Stund­ungen von Sozial­versicher­ungs­bei­trägen ge­knüpft sind – darüber infor­miert der Spitzen­verband der gesetz­lichen Kranken­kassen hier: zum GKV-Spitzenverband

    Hintergrund: Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

    FAQ – Stundung von Beiträgen zur Sozialversicherung

    Muster Stundungsantrag (Word-Dokument)

     


    Als Ergänzung zu den Corona-Hilfen für Unter­nehmen und Selbst­ständige, die aktuell von Bundes­regierung, Bundes­tag und Bundes­rat be­schlossen werden, ist es unter be­stimmten Beding­ungen mög­lich, dass die Bei­trags­zahl­ungen für die Sozial­ver­sicher­ungen von den gesetz­lichen Kranken­kassen vor­über­gehend ge­stundet werden.

    Betroffene Unter­nehmen bean­tragen die Beitrags­stund­ung bei der zu­ständigen Kranken­kasse und zwar kontakt­los per E-Mail. An welche Beding­ungen die Stund­ungen von Sozial­versicher­ungs­bei­trägen ge­knüpft sind – darüber infor­miert der Spitzen­verband der gesetz­lichen Kranken­kassen hier: zum GKV-Spitzenverband

    Hintergrund: Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

    FAQ – Stundung von Beiträgen zur Sozialversicherung

    Muster Stundungsantrag (Word-Dokument)

     

Um Insolvenzen zu vermeiden: Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

  • Normalerweise ist der Geschäftsführer verpflichtet, innerhalb von drei Wochen den Antrag auf Insolvenz beim zuständigen Amtsgericht abzugeben, wenn die Firma überschuldet ist und nicht mehr in der Lage ist, fällige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Wegen der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung die Regeln zur Anmeldung der Insolvenz gelockert. Damit soll ebenfalls vermieden werden, dass ein Unternehmen allein deshalb einen Insolvenzantrag stellen muss, weil ein Antrag auf öffentliche Corona-Hilfe noch nicht bearbeitet wurde.

    Die Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrages wird bis zum 30. September 2020 ausgesetzt und enthält eine Verordnungsermächtigung, wonach die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht durch einfache Rechtsverordnung bis zum 31. März 2021 verlängert werden kann.

    Die Aussetzung ist an Voraussetzungen geknüpft. Die Wichtigste: Die sogenannte Insolvenzreife muss auf den Folgen der Ausbreitung des Coronavirus beruhen.

    Ausführliche Infos und FAQ zum Thema gibt es auf der Internetseite des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz, kurz BMJV. Direkt zum Artikel geht es hier.

     


    Normalerweise ist der Geschäftsführer verpflichtet, innerhalb von drei Wochen den Antrag auf Insolvenz beim zuständigen Amtsgericht abzugeben, wenn die Firma überschuldet ist und nicht mehr in der Lage ist, fällige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Wegen der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung die Regeln zur Anmeldung der Insolvenz gelockert. Damit soll ebenfalls vermieden werden, dass ein Unternehmen allein deshalb einen Insolvenzantrag stellen muss, weil ein Antrag auf öffentliche Corona-Hilfe noch nicht bearbeitet wurde.

    Die Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrages wird bis zum 30. September 2020 ausgesetzt und enthält eine Verordnungsermächtigung, wonach die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht durch einfache Rechtsverordnung bis zum 31. März 2021 verlängert werden kann.

    Die Aussetzung ist an Voraussetzungen geknüpft. Die Wichtigste: Die sogenannte Insolvenzreife muss auf den Folgen der Ausbreitung des Coronavirus beruhen.

    Ausführliche Infos und FAQ zum Thema gibt es auf der Internetseite des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz, kurz BMJV. Direkt zum Artikel geht es hier.

     

Gut informiert durch die Coronavirus-Krise

  Coronavirus trifft Wirtschaft

Industrie- und Handelskammer Berlin

  FAQ zu Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld

DIHK | Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.

  Infos für Firmen in Berlin

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe

  Corona-Infoportal

Land Brandenburg

Faktencheck zum Coronavirus – Was der Bund jetzt sagt

  Unterstützung für Unternehmen

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

  Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

  Coronavirus: Fragen und Antworten

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

  Coronavirus: Antworten auf häufig gestellte Fragen

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Unterstützende Dokumente zum Herunterladen

Vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Handbuch betriebliche Pandemieplanung

Muster-Dokument der IHK zur Kurzarbeit

Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Das Bundesministerium informiert

Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen